After-Baby-Body? Nein, danke !

Montag, 30. Januar 2017






Diese Woche beginnt meine neue Reihe unter dem Motto "Valeria-Sophie wird (hoffentlich) fit."
Doch bevor ich meine wöchentlichen Updates beginnen werde, möchte ich den Moment noch nutzen, um etwas Wichtiges anzusprechen und klarzustellen.

Den Begriff des "After-Baby-Body" finde ich ehrlich gesagt furchtbar. Er impliziert Erwartungshaltung und reduziert die Frau nach der Geburt letztendlich nur auf Äußerlichkeiten. Was ist mit der einzigartigen Leistung, die wir grade erst bei der Geburt vollbracht haben ? Was mit den Hormonen, die uns bestimmen ? Oder dem Kraftakt danach, der sich Alltag nennt ? Ich bin mehr als nur der After-Baby-Body und wie gut ich meine Figur im Griff habe. 
Ich leiste täglich Wunder (größer und kleinerer Natur) und mein Körper zieht mit: durch Geburt, Schlafentzug und maximale Beanspruchung des Nervenkostüms. Er nährt mein Baby und gibt mir die Kraft zigmal nachts aufzustehen und jeden Tag trotzdem zu bewältigen, als hätte man 9 Stunden wie ein Baby geschlafen. Also danke dafür ! 

Jetzt möchte ich meinem Körper etwas zurückgeben. Ihn mit gesundem Essen gut versorgen und uns beiden mit ein wenig Training mehr Energie schenken.

Es ist unglaublich (traurig), wie sehr sich die Einstellung zu unserem Körper nach der Schwangerschaft in der Gesellschaft verändert hat. Magazine, Blogs und andere Medien suggerieren, dass man als Frau einen besonders tollen Job geleistet hat, wenn man das Krankenhaus/Geburtshaus/was auch immer, verlässt und am Besten aussieht als wäre man nie schwanger gewesen. Prominente mögen vielleicht unter besonders großem Druck der Öffentlichkeit stehen, pushen diese Wahrnehmung aber nur noch weiter nach Vorne.
Ich weiß noch genau, dass das Bild von Kate unglaublich bejubelt wurde. "Wie toll sie aussieht und das direkt nach der Geburt", keine Anzeichen von Stress oder Müdigkeit. Ihrem Aussehen nach hätte sie wohl auch genauso gut auf dem Weg zu einem Kaffeetreff sein können. Alle Anzeichen des Wunders, welches sie grade erst vollbracht hatte, wurden weggeschminkt und zurecht gemacht. Versteht mich nicht falsch - ich möchte gar nicht sagen, dass jede Frau nach der Geburt ungeschminkt in Trainingshose herumlaufen muss. Aber ich möchte sagen, dass doch bitte jeder selbst für sich entscheiden soll, wie er sich wohlfühlt. Insbesondere in einer solch einzigartigen Zeit. Eine Geburt erlebt jede Frau so individuell. Manch einer möchte sich wochenlang zurückziehen und gar nicht rausgehen. Wiederum andere haben das dringende Bedürfnis, sich nach der langen Schwangerschaft endlich wieder zurecht zu machen und fühlen sich direkt viel wohler im eigenen Körper. Dieses Bedürfnis variiert nicht nur von Frau zu Frau, sondern auch von Kind zu Kind. 

Ich weiß noch, dass die letzten Wochen in der Schwangerschaft mit Jacob, körperlich doch recht fordernd waren. Ich hatte unfassbare Wassereinlagerungen, fühlte mich aufgequollen und weiß Gott nicht mehr besonders attraktiv. Ganz abgesehen von den damit einhergehenden Schmerzen. Als Jacob also auf der Welt war und mein Körper sich ganz von selbst langsam zurückbildete, hatte ich das Bedürfnis mich wieder etwas mehr zurecht zu machen. 
Die letzten Wochen der Schwangerschaft hatte ich nämlich ausschließlich in Schlabberkleidung und meist ungeschminkt verbracht. Also nahm ich mir (wenn möglich) morgens die 15 Minuten für mich. Um mich besonders schön zu fühlen, um ein paar Minuten für mich zu haben. Aber ehrlich gesagt auch, um meinem Umfeld zu zeigen: ich bin jetzt zwar Mutter, das heißt aber nicht, dass ich nicht mehr attraktive Frau bin.
ZACK - da ist er, der Druck. Ich wollte definitiv auch etwas beweisen und bekam auch das entsprechende Feedback. Das hat mich zwar für den Moment sehr glücklich gemacht, aber nicht lange gehalten. Denn letztendlich war es völlig egal wie ich aussah, als ich dann nächtelang ein schreiendes Baby durchs Haus getragen habe. Da war ungeschminkt sein sogar gar nicht schlecht, denn ich habe geweint wie ein Schlosshund, viel und oft. Diese neue Situation, die Hormone - es ist ziemlich viel.
Als Greta vor ein paar Wochen geboren wurde, habe ich mir bewusst weniger Stress gemacht. Hallo ? Ich habe zwei gesunde, wundervolle Kinder geboren. ICH. Ganz allein. Da muss ich überhaupt niemandem mehr irgendetwas beweisen. Und wenn ich ab jetzt für immer ungeschminkt in Schlabberklamotten rumlaufen möchte, dann darf ich auch das. 
Und nach 10 Tagen hat sich dann ein ganz natürliches Bedürfnis eingestellt. Ich habe in Ruhe geduscht, habe mich leicht geschminkt und sogar wieder die alten Jeans angezogen. Das war perfekt für mich. Ich habe mich rundum wohlgefühlt. 


Und jetzt bin ich mal so mutig und zeige euch dieses Bild. Entstanden ist es 10 Tage nach Jacobs Geburt. Und ja, so sieht das aus. Ein Netz aus Schwangerschaftsstreifen. Ich würde wohl übertreiben, wenn ich sagen würde, dass ich sie wunderschön finde. Aber ich schäme mich definitiv nicht. Die einen bleiben verschont, die anderen bekommen sie in heftigem Ausmaß. Es bleibt, egal wie stark sie sind, ein Zeichen für das Wunder, das wir vollbracht haben. Wir haben ein Kind in uns getragen, nicht nur getragen, sondern herangewachsen. Da sind ein paar unschöne Streifen wohl das kleinste Übel.
Und bevor ihr jetzt völlig verschreckt seid. So sehen sie nach einer Weile natürlich auch nicht mehr aus. Sie verwachsen, verblassen. Mir fallen sie gar nicht mehr auf. Vielleicht sollte ich sogar mal ein aktuelles Bild zeigen.

Was ich also sagen möchte:
Ja, ich beginne jetzt (wieder mal) mit einem Fitnessprogramm. Ja, ich möchte meine Ernährung gerne wieder etwas gesünder umstellen. Aber nicht, um der Welt zu beweisen, wie wunderbar dünn ich nach der Geburt meines zweiten Kindes sein kann, sondern um mich wohler zu fühlen. Weil ich morgens nach dem Duschen gerne meine Unterwäsche anziehen möchte und dann gerne in den Spiegel schaue. Also mache ich mir keinen Druck. Vermutlich wird es gute und schlechte Wochen geben, mehr und weniger Disziplin. Aber das ist mein Weg, meine Art. Und wenn ich mal irgendwann nachts eine Schokolade verdrücke, dann ist das so. Ich werde mir wirklich Mühe geben, ehrlich zu sein und somit einen realistischen Einblick zu geben. Realistisch heißt für mich:
Spaß zu haben, überzeugt zu sein und sich nicht selbst zu versklaven, weil man mal etwas weniger motiviert war.

Jedenfalls habe ich ein paar Wochen nach Jacobs Geburt beschlossen, den Bikini Body Guide von Kayla Itsines zu machen. Ein 12-wöchiges Programm, das man zuhause machen kann. Es ist eine Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining und garantiert, dass jedes Workout innerhalb von 30 Minuten absolviert werden kann. Okay - in der Realität ist es mit Anziehen, Durchatmen, Wiederbeleben danach, wohl eher eine Stunde. Aber dennoch machbar. 
Das Krafttraining ist in die Bereiche "Beine", "Arme und Bauch" und "Ganzkörper" auf 3 Tage verteilt. Das Ausdauertraining kann man nach eigenem Belieben auf die restlichen Tage verteilen.
Ich habe den Muskelkater meines Lebens gehabt, aber auch recht schnell Ergebnisse gesehen und bin immer mehr in eine Routine gekommen. Großer Vorteil bei Kayla Itsines: Es gibt eine unglaubliche große Community und so ist es wirklich leicht, sich mit anderen auszutauschen.

Am Mittwoch geht es also wieder los. Heute habe ich noch ein wenig Equipment für das Training geholt und werde mich in Ruhe hinsetzen, um ein paar gute und leichte Rezepte rauszusuchen. Vorbereitung und Planung ist für mich das A und O, um diszipliniert zu bleiben. 

Habt ihr also noch Tips und Rezepte oder wollt vielleicht gemeinsam mit mir starten ? Dann schreibt mir doch gerne einfach.




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Auf ein Neues. Valeria-Sophie wird (hoffentlich) fit.

Dienstag, 24. Januar 2017





6 Wochen ist Greta nun alt. Und ich habe das Gefühl langsam in den Alltag mit 2 Kleinkindern hineinzufinden. Morgen schläft Jacob das erste Mal in der Kita. Und wenn dies gut klappt, hat er die Eingewöhnung in 3 Wochen wohl wirklich toll hinbekommen.
Dass Jacob nun fest in der Kita angekommen ist, bedeutet für mich, den Planungs-verliebten Menschen auch, dass ich meine Vormittage wieder klar und strukturiert planen kann. Und das heißt wiederum auch, dass ich zum Beispiel endlich etwas für mich tun kann.
Ein Friseurtermin ist längst überfällig und meine Füße gleichen denen von Frodo doch zunehmend...
Was habe ich also vor ?

Ich bin in der Regel ein sehr emotional geleiteter Mensch und so dürfte es niemanden verwundern (mich selbst am aller wenigsten), dass ich in Situationen die mich stressen oder bedrücken, gerne sofort zum Essen greife. 
Es ist viel passiert in den letzten Wochen, emotional, aber vor allem herausfordernde , stressige Dinge. Und so habe ich oft zu ungesundem, schnellem Essen gegriffen. Denn zum Beispiel morgens zwei Kinder fertig zu machen und nach nur wenigen Stunden Schlaf trotzdem um halb acht aus dem Haus zu gehen, das heißt für mich: Essen - irgendwann später.


Ja, ich weiß, das ist nicht der richtige Ansatz und ich sollte mehr auf mich - und stillbedingt somit auch auf mein Kind - achten. Aber ich musste mich erstmal neu sortieren, in diesen neuen Alltag herein finden. Wo hat jeder seinen Platz ? Wer übernimmt welche Aufgaben ? Und wie kann ich zwischen all diesen Dingen auch noch ein klein wenig Raum für mich und meine Bedürfnisse finden.
Ich habe die Kinder, Gott sei Dank, zwar wirklich (fast) immer um 19 Uhr im Bett. Aber dann bin ich so fertig vom Tag, dass ich einfach nur noch Ruhe haben möchte. Kein Fernseher, keine Musik, kein Buch. Nur dasitzen und Ruhe haben. Gucken, was tagsüber eigentlich so bei Instagram oder Facebook passiert ist. Ihr seht - ganz leichte Kost also.

Wenn ich koche, dann in der Regel aus Liebe zu meinem Mann und so muss es für mich bitte möglichst schnell und einfach gehen. Nachmittags mit den Kindern zu kochen ist bestimmt ein lieb gemeinter Ratschlag, aber es hat sich mittlerweile so eingependelt, dass Greta ab ca 16-17 Uhr wach ist, dann Nähe und Trinken braucht. Wenn wir dann nicht ohnehin noch draußen sind, will Jacob so oder so ein wenig Aufmerksamkeit nach dem Mittagsschlaf und so habe ich mich entschieden, diese Zeit den Kindern zu widmen. Lego bauen, Stillen, Lesen.. Von allem etwas, aber bitte kein Haushalt.
Den möchte ich ab sofort nur noch Vormittags machen und hoffe in dieser Zeit auch, das Abendessen so gut es denn geht vorzubereiten.
Außerdem bin ich wie die Meisten von uns von Neuanfängen motiviert und möchte ab nächster Woche wieder gesünder und vor allem bewusster essen. Ich merke, dass Essen bei mir stressbedingt nur noch schnell, am Besten im Stehen geht. Dabei ist es doch so wichtig, sich Zeit zu nehmen und die Dinge die man zubereitet hat mit Genuss und Bewusstsein zu sich zu nehmen.
Also möchte ich wieder mehr darauf achten, den Esstisch ordentlich zu decken, mir für die Mahlzeiten mehr Zeit zu nehmen und sie bewusster zu genießen. Kein Handy, kein Laptop.


Nun zu einem weiteren für mich wichtigen Thema, das ich ab nächster Woche wieder konsequent angehen möchte:
Bewegung.

Mein Körper und Ich. Wo fange ich da an ? Es wäre wohl einen eigenen Blogpost wert, dieses komplizierte Verhältnis aufzugreifen und zu erläutern. Also belasse ich es hierbei.
Im Einklang bin ich mit meinem Körper wohl noch nie so richtig gewesen. Irgendetwas hat mich immer gestört. Bis auf die Schwangerschaften. Ich muss ehrlich sagen, dass diese mich immer selbstbewusst, glücklich und sehr stolz gemacht haben. 
Aber danach ? Der Körper hat ein Wunder vollbracht. Er hat tatsächlich ein Leben in sich heranwachsen lassen und dann nach 40 Wochen, ein kleines wunderschönes Menschenkind, mit großen Augen, kleinen Fingerchen und allen fünf Sinnen auf die Welt gebracht. Aber das hinterlässt auch Zeichen. Ich habe Schwangerschaftsstreifen, mein Bindegewebe verabschiedet sich und Hintern als auch Brust sind nicht das, was sie einmal waren.
Es ist sicherlich nicht hilfreich, dass ich nie sonderlich sportlich oder sportbegeistert war. Ich habe zwar eine Weile lang Rhönrad geturnt, aber abgesehen davon, dass diesen genialen Sport kaum jemand kennt, hat meine hier nicht-vorhandene Disziplin mich nach einiger Zeit wieder aufhören lassen.

Als Jacob also ein paar Wochen alt war und ich zwar merkte, dass Hosen und Pullover lockerer saßen aber meine Ausdauer eine Katastrophe war, habe ich beschlossen Sport trotzdem nochmal eine Chance zu geben. Da meine Optionen bezüglich Fitnessstudio, Kursen etc dennoch sehr eingeschränkt waren, guckte ich mich nach etwas um, das zeitlich unabhängig und zuhause machbar war. 
Und weil ich so wunderbar leicht von Werbung beeinflussbar bin, habe ich mich für den Bikini Body Guide von Kayla Itsines entschieden. Ich war ihr bis dato schon eine Weile auf Instagram gefolgt und hatte diverse erfolgsversprechende Vorher/Nachher-Bilder bestaunt. Außerdem ging es um kein Abo irgendeiner Art, sondern eine einmalige Zahlung. Gesagt, getan. Und es hat sich ehrlich gesagt gelohnt. Ich werde euch im nächsten Post dieser neuen Reihe wissen lassen, was genau meine Erfahrungen mit Kayla's Programm sind, aber ich kann definitiv sagen, dass ich zunehmend fitter und schlanker geworden bin. Was das Ganze letztendlich dann doch gestoppt hat: meine Disziplin und das zunehmende Bedürfnis, die Übungen professioneller auszuführen.




Jetzt frage ich mich also, wie ich es diesmal angehen will. Nehme ich wieder den Bikini Body Guide ? Oder gebe ich Gymondo mal eine Chance ? Kann hier jemand  von seinen Erfahrungen berichten ? Da wäre ich doch ausgesprochen dankbar. 
Oder was ich auch entdeckt habe, ist das Programm von Charlotte Würdig. Sie hat ebenfalls ein online Sportprogramm, bei dem es auch ein Individuelles für frischgebackene Mütter gibt. Ob es sich da wohl einfach wieder um irgendein "Promi"-Programm ohne viel Tiefe handelt ? Keine Ahnung. Ich bin dankbar für jeden Tipp.
Ich weiß jedenfalls, dass ich keine Zeit habe um alleine ein Fitnessstudio oder Kurse zu besuchen. Nicht so viel Geld übrig habe, dass ich es mir leisten könnte, mit einem Personal Trainer zu arbeiten und gerne richtig ins Schwitzen komme. So etwas wie Pilates oder Yoga habe ich ausprobiert und muss sagen, dass es mir schlichtweg nicht liegt. Vielleicht wäre es als zusätzliche Chance für mehr Ruhe und Balance gut, aber erstmal brauche ich ein Programm, dass mich an meine Grenzen und richtig zum Schwitzen bringt. Am Besten wäre vermutlich noch jemand, der daneben steht und mir motivierende Sätze entgegenschreit. So etwas Ähnliches gab es in Hong Kong. Aber wie gesagt, davon im nächsten Post mehr.

Hiermit bitte ich also um eure Feedbacks und Erfahrungen zu Sportprogrammen, die in mein Anforderungsprofil passen. Hinterlasst gerne einen Kommentar oder schreibt mir eine Nachricht. Vielleicht hat ja sogar jemand Lust, sich anzuhängen und mit mir in einen (mal wieder) gesünderen sportlicheren Abschnitt zu starten.

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Mein erstes Bloggerevent.

Mittwoch, 18. Januar 2017



Am Samstag war es soweit. Ich kann es selber kaum glauben - aber ich war zu meinem ersten Bloggerevent eingeladen.

Eingeladen hatte KIWALA. Der KInderWAgenLAden in Bonn, bei dem wir auch kürzlich unseren neuen Bugaboo Donkey gekauft haben. Und deshalb möchte ich vorab ganz klar sagen, dass es sich sowohl beim Event als auch bei meinem Bericht in keinster Weise um gekaufte Werbung oder Ähnliches handelt. Kiwala hat mich zwar zum Event eingeladen, dies ging aber mit keinerlei Verpflichtung oder irgendeinem Deal einher. Ich habe selbst entschieden, diesen Blogpost zu schreiben und euch am Angebot teilhaben zu lassen, welches ich bekommen habe.




Wie bereits zuvor erwähnt, sind wir schon länger Fans vom Kinderwagenladen in Bonn. Hier habe ich mal in einer Nacht- und Nebelaktion eine gebrauchte Transporttasche für unseren alten Bugaboo gekauft oder auch schon einen Sitzbezug. Denn gestartet hat KIWALA eigentlich ausschließlich mit gebrauchten Kinderwagen und entsprechendem Zubehör. Da das Konzept aber so viel Erfolg hatte und es sich schlichtweg um ein tolles Team, mit toller Beratung handelt, hat sich der Laden bereits zweimal vergrößert und bietet mittlerweile auch Neuware an.

So ging es am Samstag also nach Bonn. Und ganz ehrlich - ich bin gelinde gesagt - eine komplette Vollniete wenn es darum geht, mit mir völlig Unbekannten in Kontakt zu treten oder neue Bekanntschaften zu machen. Ja, ich würd soweit gehen und mich als sozial eher inkompetent bezeichnen. Da Jacob am Tag zuvor gespuckt hatte, ich mal wieder eine 3 Stunden Nacht hatte und mehr oder weniger den Vormittag damit verbracht habe, aus Verzweiflung im Halbstunden-Takt zu weinen, habe ich ernsthaft überlegt doch lieber abzusagen. ABER manchmal muss man seinen inneren Schweinehund überwinden und sich seinen "Ängsten" stellen. Also, los gehts !!

Natürlich sind wir (ganz untypisch für mich) erstmal zu spät gekommen und konnten aus dem Auto zuschauen, wie das Gruppenbild geschossen wurde. Super Start also.
Dann ging es rein, kleine Grüppchen waren fleißig am quatschen, ein tolles Buffett aufgebaut und ich erspähte erste (sehr) bekannte Bloggergesichter. Da ist mir das Herz erst recht in die Hose gerutscht. Flying Daddy George war zum Beispiel zu sehen - hier spricht dann wohl das Fangirl in mir. Ich nahm mir also wirklich vor, mich zusammenzureißen und bloß zu schauen, mit dem Ein oder Anderen in Kontakt zu kommen.
Ich habe dann als erstes die liebe Anna von mrs.baden angesprochen. Ach wie schön, so eine liebe liebe Mama. Und endlich mal jemand, der in ähnlichen Schuhen wie ich steckt.




Dann wurden uns unter anderem neue Produkte und Innovationen von Cybex oder auch TFK vorgestellt. Man konnte Rückfragen stellen, testen oder auch ein persönliches Beratungsgespräch mit jahrelang erfahrenen Mitarbeitern führen. Für die anwesenden Kinder gab es eine tolle Unterhaltung und zum Beispiel Kinderschminken mit 3 Prinzessinnen von "Frozen". Das sagt mir natürlich gar nichts - aber wer weiß - ehe man sich versieht, ist Greta "groß" und auch diese Themen werden bei mir relevant. 
Weiterhin wurden wunderschöne handgemachte Armbänder von "AvenueBracelet" vorgestellt und es gab die Möglichkeit mit der zauberhaften Nadine von Bracht ein kleines professionelles Fotoshooting zu machen. Hier sind dann ganz spontan ein paar tolle Fotos, unter anderem auch mit Greta, entstanden. Da ich mich ja bewusst gegen ein Neugeborenenshooting entschieden hatte, war ich hierüber besonders glücklich, denn Greta war wach, bester Laune und es war sehr kurz und ungezwungen. 




Zum Abschluss haben wir noch ein paar Fotos mit eine Polaroid Kamera geschossen. Und ich daraufhin beschlossen, dass ich so etwas UNBEDINGT brauche. Oder zumindest so einen kleinen Sofortdrucker fürs Handy. Könnt ihr da wohl zufällig etwas empfehlen ?




Um euch nun auch ein Stück weit an meinem Glück teilhaben zu lassen, hat KIWALA mir die Möglichkeit gegeben, meinen Lesern ein besonderes Angebot zu machen.

Ihr erhaltet also bis zum 7. Juli 2017 unter dem Stichwort "valeria.sophie" 15% Rabatt
 auf das gesamte Sortiment bei KIWALA.

Wenn ihr noch Fragen zu KIWALA, Produkten oder dem Event selbst habt, meldet euch gerne jederzeit. Wart ihr denn schon mal auf so einem Event oder seid vielleicht auch eher der schüchterne Typ, wenn es um das Kennenlernen von unbekannten Menschen geht ? Ich würde mich sehr über ein Feedback oder Kommentar freuen.

Ps. Ich hoffe, dass ich es dann endlich auch bald schaffe, euch einen (überaus positiven) Erfahrungsbericht zu unserem Bugaboo Kinderwagen zu geben. Bis dahin könnt ihr mir natürlich jederzeit auch Nachrichten schreiben, falls ihr Fragen habt.

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2016. Eine Liebeserklärung.

Dienstag, 3. Januar 2017



Was für ein Jahr. Mal wieder.

Ich habe das Gefühl, die Herausforderungen denen ich mich und wir uns stellen, reißen nicht ab. 
Ein ruhiges, einfach vor sich hinlaufendes Jahr ? Keine Ahnung wann ich das zuletzt hatte. Ich weiß auch nicht, ob es das überhaupt gibt oder geben soll. Denn ist das nicht Leben ? 
365 Tage hat das Jahr und auch wenn einem das erstmal recht viel vorkommt, rast die Zeit jedes Jahr aufs Neue doch wieder an einem vorbei. Und weil wir alle nur Menschen sind, sind Freud und Leid nicht nur nah beieinander, sondern vermutlich ganz normaler Bestandteil dieser 365 Tage. 
Ganz abgesehen von den Geschehnissen dieser Welt die wir nicht direkt am eigenen Leib verspüren, gehören Krankheit, Enttäuschung oder Schmerz genauso zu unserem Alltag wie die Liebe oder ein Bauchschmerz-auslösendes Lachen.
Ich jedenfalls habe das Gefühl, dass insbesondere die letzten 3 Jahre es wirklich in sich gehabt haben. Und ich bin mal so mutig & wage zu behaupten, dass es daran liegt, dass ich meinen Mann kennengelernt habe. Oder zumindest ist er wohl der Ursprung für so manche bedeutende Wendung in meinem Leben.

Du und ich. Wir waren uns einig. Und das von Anfang. Wir wollten kein "08/15"-Leben. Wir wollten hoch hinaus, auf allen erdenklichen Ebenen. 

Aber zunächst einmal auf der Karriereleiter. Und dann kam alles anders. Das Studium beendet, die Liebe im Ausland & ich alleine mit dem positiven Schwangerschaftstest in der Hand. Halleluja. 

2014 war ein Jahr, in dem ich lernen musste, meine eigentlichen Pläne (meine akribisch und penibel durchgeplanten Zukunftsträume) gehen zu lassen und mit dem neuen, für mich geschaffenen Weg, im Einklang zu sein. Das war verdammt hart. Nicht, weil ich das in mir heranwachsende Leben nicht geliebt habe, sondern weil ich niemand bin, der besonders gut mit ungeplanten Situationen umgehen kann. (Und da möchte ich an dieser Stelle doch mal anmerken, dass das Kinder-haben einem diese Fähigkeit zum Glück von ganz allein antrainiert. Ob man will oder nicht.)
Höhepunkte waren unsere Hochzeit, die sehr spontan und trotzdem - oder grade deswegen ? - wunderschön war und zur Krönung, die ebenfalls schöne Geburt unseres gesunden Sohnes. Überforderung und tiefe Liebe gingen von da an Hand in Hand.

2015 war darauffolgend eine besonders große Herausforderung für mich. Nicht nur, dass ich eine frisch gebackene Mama war, nein, wir sind zu Beginn des Jahres zu meinem Mann nach Hong Kong gezogen. 
Eine Erfahrung, die ich nicht mehr missen möchte, die mich aber auch an meine Grenzen gebracht hat. Denn abgesehen vom großen Abenteuer und den Vor- und Nachteilen des Alltags in einer ganz und gar anderen Kultur, hat mir als junge, sehr familienorientierte Mutter, vor allem meine eigene Familie gefehlt. Um Rat bei meiner eigenen Mutter zu suchen, als Unterstützung in anstrengenden Zeiten oder auch einfach um beisammen zu sein. Es war ein schönes aber hartes Jahr. Für mich aber auch für uns als Paar. Da muss man wohl keinen Hehl draus machen. Ich halte das für sehr normal in einer solchen Situation.

Und damit wären wir auch schon im Hier und Jetzt. 2016.
Wir sind zurückgekehrt nach Deutschland. Wir wollten das tun, was für uns als Familie das "Richtige" ist. Das hat Kraft gekostet und viel Akzeptanz und Verständnis füreinander.
Und plötzlich war da ein neues Leben in mir. Zu einem vermeintlich nicht besonders guten Zeitpunkt - wieder einmal. Wir haben unsere erste gemeinsame Wohnung in Deutschland gefunden und bezogen. Unser Zuhause. Wir haben Arbeit gesucht. Und wie. Und schließlich kam Greta zur Welt und wir wussten, dass egal was dieses Jahr gebracht hat, sie ist das größte Glück. Dieses kleine Wunder hat unsere Familie vollendet. 

Du und Ich. Wir waren uns einig. Und das von Anfang. Wir wollten kein "08/15"-Leben. Wir wollten hoch hinaus, auf allen erdenklichen Ebenen.


Und das sind wir nun. Wir sind so hoch hinaus, dass die meisten um uns herum noch gar keine Vorstellung davon haben, was es wirklich bedeutet, Erfüllung zu spüren. 
Wir sind eine Familie. 
Ja, das Konzept mag nicht für jeden das Richtige sein. Aber wir, wir haben unser Glück gefunden. Wir haben uns angeschaut, die 2 Kinder auf dem Schoß, und wussten: das ist es. Das ist der Grund warum wir auf dieser Erde sind, warum wir uns gefunden haben. 
Auch wenn ich vor 3 Jahren niemals geglaubt hätte, diese Zeilen jetzt zu schreiben, tue ich dies nun mit größtem Stolz. Ich gehe ins Bett in meinem behüteten Zuhause, schaue noch einmal nach unseren 2 gesunden und glücklichen Kindern und darf mich dann neben den Mann legen, der für uns sorgt und uns so das Leben ermöglicht, das wir leben. 

Wir kennen uns nicht ewig aber wir haben Dinge erlebt und überlebt, an denen andere Beziehungen längst gescheitert wären. Wir sind bereits jetzt, in unseren wirklich jungen Jahren, durch so einige Täler geschritten und haben uns Herausforderungen gestellt (und stellen müssen), die alles andere als spaßig waren. Aber hier sind wir - nach wie vor. Nicht mehr nur als Paar, sondern von nun an als  Eltern, als Familie mit 2 Kindern.


2017 kann kommen. Denn da stehen bereits jetzt wieder ein paar Herausforderungen an. Und auch die werden wir meistern.

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