Auf ein Neues. Valeria-Sophie wird (hoffentlich) fit.

Dienstag, 24. Januar 2017





6 Wochen ist Greta nun alt. Und ich habe das Gefühl langsam in den Alltag mit 2 Kleinkindern hineinzufinden. Morgen schläft Jacob das erste Mal in der Kita. Und wenn dies gut klappt, hat er die Eingewöhnung in 3 Wochen wohl wirklich toll hinbekommen.
Dass Jacob nun fest in der Kita angekommen ist, bedeutet für mich, den Planungs-verliebten Menschen auch, dass ich meine Vormittage wieder klar und strukturiert planen kann. Und das heißt wiederum auch, dass ich zum Beispiel endlich etwas für mich tun kann.
Ein Friseurtermin ist längst überfällig und meine Füße gleichen denen von Frodo doch zunehmend...
Was habe ich also vor ?

Ich bin in der Regel ein sehr emotional geleiteter Mensch und so dürfte es niemanden verwundern (mich selbst am aller wenigsten), dass ich in Situationen die mich stressen oder bedrücken, gerne sofort zum Essen greife. 
Es ist viel passiert in den letzten Wochen, emotional, aber vor allem herausfordernde , stressige Dinge. Und so habe ich oft zu ungesundem, schnellem Essen gegriffen. Denn zum Beispiel morgens zwei Kinder fertig zu machen und nach nur wenigen Stunden Schlaf trotzdem um halb acht aus dem Haus zu gehen, das heißt für mich: Essen - irgendwann später.


Ja, ich weiß, das ist nicht der richtige Ansatz und ich sollte mehr auf mich - und stillbedingt somit auch auf mein Kind - achten. Aber ich musste mich erstmal neu sortieren, in diesen neuen Alltag herein finden. Wo hat jeder seinen Platz ? Wer übernimmt welche Aufgaben ? Und wie kann ich zwischen all diesen Dingen auch noch ein klein wenig Raum für mich und meine Bedürfnisse finden.
Ich habe die Kinder, Gott sei Dank, zwar wirklich (fast) immer um 19 Uhr im Bett. Aber dann bin ich so fertig vom Tag, dass ich einfach nur noch Ruhe haben möchte. Kein Fernseher, keine Musik, kein Buch. Nur dasitzen und Ruhe haben. Gucken, was tagsüber eigentlich so bei Instagram oder Facebook passiert ist. Ihr seht - ganz leichte Kost also.

Wenn ich koche, dann in der Regel aus Liebe zu meinem Mann und so muss es für mich bitte möglichst schnell und einfach gehen. Nachmittags mit den Kindern zu kochen ist bestimmt ein lieb gemeinter Ratschlag, aber es hat sich mittlerweile so eingependelt, dass Greta ab ca 16-17 Uhr wach ist, dann Nähe und Trinken braucht. Wenn wir dann nicht ohnehin noch draußen sind, will Jacob so oder so ein wenig Aufmerksamkeit nach dem Mittagsschlaf und so habe ich mich entschieden, diese Zeit den Kindern zu widmen. Lego bauen, Stillen, Lesen.. Von allem etwas, aber bitte kein Haushalt.
Den möchte ich ab sofort nur noch Vormittags machen und hoffe in dieser Zeit auch, das Abendessen so gut es denn geht vorzubereiten.
Außerdem bin ich wie die Meisten von uns von Neuanfängen motiviert und möchte ab nächster Woche wieder gesünder und vor allem bewusster essen. Ich merke, dass Essen bei mir stressbedingt nur noch schnell, am Besten im Stehen geht. Dabei ist es doch so wichtig, sich Zeit zu nehmen und die Dinge die man zubereitet hat mit Genuss und Bewusstsein zu sich zu nehmen.
Also möchte ich wieder mehr darauf achten, den Esstisch ordentlich zu decken, mir für die Mahlzeiten mehr Zeit zu nehmen und sie bewusster zu genießen. Kein Handy, kein Laptop.


Nun zu einem weiteren für mich wichtigen Thema, das ich ab nächster Woche wieder konsequent angehen möchte:
Bewegung.

Mein Körper und Ich. Wo fange ich da an ? Es wäre wohl einen eigenen Blogpost wert, dieses komplizierte Verhältnis aufzugreifen und zu erläutern. Also belasse ich es hierbei.
Im Einklang bin ich mit meinem Körper wohl noch nie so richtig gewesen. Irgendetwas hat mich immer gestört. Bis auf die Schwangerschaften. Ich muss ehrlich sagen, dass diese mich immer selbstbewusst, glücklich und sehr stolz gemacht haben. 
Aber danach ? Der Körper hat ein Wunder vollbracht. Er hat tatsächlich ein Leben in sich heranwachsen lassen und dann nach 40 Wochen, ein kleines wunderschönes Menschenkind, mit großen Augen, kleinen Fingerchen und allen fünf Sinnen auf die Welt gebracht. Aber das hinterlässt auch Zeichen. Ich habe Schwangerschaftsstreifen, mein Bindegewebe verabschiedet sich und Hintern als auch Brust sind nicht das, was sie einmal waren.
Es ist sicherlich nicht hilfreich, dass ich nie sonderlich sportlich oder sportbegeistert war. Ich habe zwar eine Weile lang Rhönrad geturnt, aber abgesehen davon, dass diesen genialen Sport kaum jemand kennt, hat meine hier nicht-vorhandene Disziplin mich nach einiger Zeit wieder aufhören lassen.

Als Jacob also ein paar Wochen alt war und ich zwar merkte, dass Hosen und Pullover lockerer saßen aber meine Ausdauer eine Katastrophe war, habe ich beschlossen Sport trotzdem nochmal eine Chance zu geben. Da meine Optionen bezüglich Fitnessstudio, Kursen etc dennoch sehr eingeschränkt waren, guckte ich mich nach etwas um, das zeitlich unabhängig und zuhause machbar war. 
Und weil ich so wunderbar leicht von Werbung beeinflussbar bin, habe ich mich für den Bikini Body Guide von Kayla Itsines entschieden. Ich war ihr bis dato schon eine Weile auf Instagram gefolgt und hatte diverse erfolgsversprechende Vorher/Nachher-Bilder bestaunt. Außerdem ging es um kein Abo irgendeiner Art, sondern eine einmalige Zahlung. Gesagt, getan. Und es hat sich ehrlich gesagt gelohnt. Ich werde euch im nächsten Post dieser neuen Reihe wissen lassen, was genau meine Erfahrungen mit Kayla's Programm sind, aber ich kann definitiv sagen, dass ich zunehmend fitter und schlanker geworden bin. Was das Ganze letztendlich dann doch gestoppt hat: meine Disziplin und das zunehmende Bedürfnis, die Übungen professioneller auszuführen.




Jetzt frage ich mich also, wie ich es diesmal angehen will. Nehme ich wieder den Bikini Body Guide ? Oder gebe ich Gymondo mal eine Chance ? Kann hier jemand  von seinen Erfahrungen berichten ? Da wäre ich doch ausgesprochen dankbar. 
Oder was ich auch entdeckt habe, ist das Programm von Charlotte Würdig. Sie hat ebenfalls ein online Sportprogramm, bei dem es auch ein Individuelles für frischgebackene Mütter gibt. Ob es sich da wohl einfach wieder um irgendein "Promi"-Programm ohne viel Tiefe handelt ? Keine Ahnung. Ich bin dankbar für jeden Tipp.
Ich weiß jedenfalls, dass ich keine Zeit habe um alleine ein Fitnessstudio oder Kurse zu besuchen. Nicht so viel Geld übrig habe, dass ich es mir leisten könnte, mit einem Personal Trainer zu arbeiten und gerne richtig ins Schwitzen komme. So etwas wie Pilates oder Yoga habe ich ausprobiert und muss sagen, dass es mir schlichtweg nicht liegt. Vielleicht wäre es als zusätzliche Chance für mehr Ruhe und Balance gut, aber erstmal brauche ich ein Programm, dass mich an meine Grenzen und richtig zum Schwitzen bringt. Am Besten wäre vermutlich noch jemand, der daneben steht und mir motivierende Sätze entgegenschreit. So etwas Ähnliches gab es in Hong Kong. Aber wie gesagt, davon im nächsten Post mehr.

Hiermit bitte ich also um eure Feedbacks und Erfahrungen zu Sportprogrammen, die in mein Anforderungsprofil passen. Hinterlasst gerne einen Kommentar oder schreibt mir eine Nachricht. Vielleicht hat ja sogar jemand Lust, sich anzuhängen und mit mir in einen (mal wieder) gesünderen sportlicheren Abschnitt zu starten.

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